Im Februar 2017 und diese aktuelle Woche

22.02.2017 19:00h Treffpunkt Bibel „Nicht möglichst viel, sondern das Richtige tun“, Johannes 19, Verse 28-30

23.02.2017 15:00h Seniorentreff

23.02.2017 19:30h Gebetskreis spanischsprechende Gemeinde / Estudio bíblico – Oración

26.02.2017 10:00h Gottesdienst

26.02.2017 11:30h Gottesdienst spanischsprechende Gemeinde / Servicio religioso

Jahresthema 2017

An den Engel der Gemeinde in Philadelphia schreibe: Ich kenne deine Werke, und ich habe vor dir eine Türe geöffnet, die niemand mehr schließen kann. Du hast nur geringe Kraft, und dennoch hast du an meinem Wort festgehalten und meinen Namen nicht verleugnet. Offenbarung des Johannes, Kap. 3, Verse 7-8

Liebe Gemeinde!

So sehr hat diese kleine Gemeinde in Philadelphia durch die Jahrhunderte Christen beeindruckt, dass viele ihren Gemeinden diesen Namen gegeben haben: „Philadelphia“. Eine Gemeinde, die Begrenzungen, Erschütterungen und Glanzzeiten kannte. Auch wir können von der Gemeinde in Philadelphia lernen, dass wir uns um die Zukunft unserer Gemeinde nicht fürchten müssen. Die Frage nach der „Zukunftsfähigkeit“ unserer Gemeinde – man darf sie  sehr wohl auch stellen, wenn es dabei um die Frage nach zeitgemäßen Strukturen innerhalb von Gemeinde geht, jedoch nicht als grundsätzliche Frage nach dem Überleben der Gemeinde. Denn für letzteres trägt keine Gemeinde die Verantwortung und Sorge, sondern Christus selbst, der um das weiß, was seine Gemeinde ausmacht und ihr Mühe bereitet, und der Türen in die Zukunft öffnet: „Siehe, ich habe vor dir eine Türe geöffnet …“.

Türen werden sich immer wieder auftun. Nur – man muss den Mut haben, hindurch zu gehen. In einer sich verändernden Zeit und Umgebung sollten auch wir als Gemeinde vertrauensvoll und zuversichtlich nach der Ausrichtung unseres zukünftigen Weges fragen, sodass wir unseren Platz und Auftrag in unserer Umgebung neu ausfüllen können, und zwar da, wo Menschen auf die lebensstiftende Kraft des Evangeliums warten. Unsere „kleine Kraft“ steht unter einer großen Verheißung. Unsere Gemeinde lebt nicht von ihren Erwartungen her, sondern vom Vertrauen gegenüber dieser Zusage: „Siehe, ich habe vor dir eine Tür geöffnet …“. Es lohnt sich dran zu bleiben und einen langen Atem zu haben.

Davon soll etwas in diesem Jahr 2017 deutlich werden unter dem Jahresthema „Kleine Kraft – Offene Türen“ – und davon, dass es sich lohnt, unerschütterlich und ohne Angst dem lebendigen WORT der Zukunft zu vertrauen.

WB

Gedanken zu Februar 2017

 

Monatsspruch Februar 2017:

Wenn ihr in ein Haus kommt, so sagt als Erstes:
Friede diesem Haus!

Lukas 10,5

Liebe Leserin, lieber Leser!

Manchmal liest man so etwas noch über der Eingangstür alter Fachwerkhäuser: Friede diesem Haus! Oder: Mit Gottes Hilfe erbaut! Oder: An Gottes Segen ist alles gelegen! Früher wusste man oft besser, dass das Leben weniger wegen der eigenen Kräfte gelingt als vielmehr durch den Segen, den Gott schenkt. Das zeigte man dann auch anderen, die vor dem eigenen Haus standen. Heute ist es zwar noch genauso, aber unsere Einstellung hat sich ziemlich verändert. Jesus bittet seine Jünger, dass sie Frieden wünschen und bringen, wenn sie ein Haus betreten. Aber im gleichen Kapitel sagt er auch: Leicht wird es nicht, in der Welt von mir zu sprechen. Und hat natürlich damit recht.

Der Glaube gilt oftmals als Privatsache und gehört öffentlich eher in die Gottesdienste und Andachten. Dabei gibt es das Bedürfnis, unverkrampft über das zu sprechen, was einen im Innersten bewegt. Und wo immer Menschen sowohl innerlich als auch äußerlich eher für sich sind, könnte es gut tun, auch einmal über das zu sprechen, was ich glaube. Es liegt an der Form, in der das geschehen könnte. Was ist – und wie geht – zwanglos?, ohne „übergriffig“ zu werden. Ich weiß da auch keinen Rat. Aber ich glaube, dass die Voraussetzung solcher Gespräche viel mit „Frieden“ zu tun hat. Und mit dem Wissen, dass mich niemand zu etwas überreden will. Übersehen und überhören wir, wenn möglich, nicht die Zeichen, die sagen: Was kann ich glauben? Was soll ich glauben? Wer redet mit mir?

Und beginnen dann das Gespräch mit etwas, was Frieden anzeigt.

WB

 

Ein Blick auf’s Leben. 2016 in DU

Das Jahr 2016 war für uns als Gemeinde von Anfang bis Ende geprägt von nüchternen Themen, die das Gemeindehaus und die finanzielle Situation der Gemeinde betreffen. Nicht nur wir als Gemeindeglieder sind altersmäßig im Schnitt in die Jahre gekommen, sondern eben auch unsere Immobilien. Das wird mit der Zeit teuer, lähmte aber unser Gemeindeleben nicht.

Wir lobten Gott z.B. im alljährlichen Taizé-Gottesdienst, blickten weiterhin mit dem Benefizkonzert über unseren Gemeindetellerrand und feierten als Gesamtgemeinde mit den spanischen Geschwistern im Sommer ein Hoffest, das bei Groß und Klein sehr guten Anklang fand.

Auch unsere Internetseite wurde aufgefrischt und zeugt ebenfalls von Leben in unserer Gemeinde. Zwei Geschwister haben es sich darüber hinaus zur Aufgabe gemacht, ältere Gemeindeglieder, die nicht mehr  oder nur unregelmäßig am Gemeindeleben teilnehmen können, zu besuchen und im Gemeindebrief davon zu erzählen.

Auch sportlich waren einige Geschwister wieder mit dem Fahrrad unterwegs und lebten geistliche Gemeinschaft auch auf dieser Ebene ganz praktisch.

Zum Leben gehört aber nicht nur die Geburt  — für die Taufe von sieben spanischen Geschwistern danken wir Gott von ganzem Herzen  —sondern auch das Sterben und der damit verbundene Abschied. So mussten wir uns dieses Jahr von der Gründerberatungsstelle IMPULS-Duisburg verabschieden. Sie hatten 25 Jahre lang Räume in unserer Gemeinde gemietet, die allerdings nach dem Ende der Beratungsarbeit an spanische Geschwister weitervermietet werden konnten. Auch hier ein Abschied mit anschließendem Willkommen.

Und die wirtschaftliche Situation der Gemeinde führte letztlich dazu, dass wir noch mehr zusammenrückten, um Ideen zu entwickeln. Kleine Verkaufsaktionen von Einzelnen sind ebenfalls Zeichen von Gottes Wirken.

So wirkt Gottes Geist unter uns und in unser Umfeld hinein und wir können staunen, wenn wir uns die Zeit nehmen hinzusehen wie  groß unser Gott ist.

Die Themenreihe zum Jahresabschluss bzw. zum Anfang des neuen Kirchenjahres „Mit Verheißungen leben“ unterstreicht unser Gemeindejahr. Wir gestalten das Hier und Jetzt und leben hoffnungsvoll in der Verheißung, die Gott uns gegeben hat: ICH BIN DA!

TF