Im Februar

Leider sind die Corona-Infektionszahlen für Duisburg weiter hoch. Um den Begrenzungen daraus Rechnung zu tragen, hat die Gemeinde beschlossen, die Präsenzgottesdienste vorläufig bis 29.03.2021 auszusetzen. Ab sofort werden daher sonntags Gottesdienste ohne Besucher aufgezeichnet, die wieder ins Netz gestellt werden. Wir bitten um Verständnis.

Der nächste Gottesdienst im neuen Jahr 2021 ist zum 28.02.2021 und ist unter dem nachfolgenden Wort Gottesdienst ab Sonntag 28.02.2021 08:00h zu finden.

Die Redaktion der Web-Seite

Gedanken zu Februar 2021

Freut euch darüber,
dass eure Namen im Himmel verzeichnet sind!

Monatsspruch Februar 2021 (Lukas 10, 20)

 

Im Himmel wird also eine Namensliste geführt. Erstaunlich oder sogar befremdlich? Auf dieser Liste zu stehen, ist Grund zur Freude, sagt Jesus seinen Anhängern. Dass es im Himmel ein Buch gibt, in dem Namen von Menschen notiert sind, davon ist im Alten wie im Neuen Testament an manchen Stellen die Rede. Das Buch wird auch „Buch des Lebens“ genannt (z.B. Ps 69,29 und Phil 4,3). Es ist eine bildliche Vorstellung von dem, was Leben bei Gott und mit Gott meint, dem „ewigen Leben“.

Es ist also, so sagt Jesus, ein Anlass der Freude, in diesem Buch verzeichnet zu sein. Aber selbst Jesus hatte während seines Wirkens nicht ständig Grund, sich zu freuen. Lukas berichtet: Seine erste Predigt in der Synagoge der Heimatstadt Nazareth erregte Missfallen bei den maßgebend Frommen und brachte ihn in Lebensgefahr, der er sich nur knapp entziehen konnte. Trotzdem zog er generell in einer froh gestimmten Lebenshaltung durch Dörfer und Städte und brachte den Menschen die Botschaft vom liebenden Gott, die geprägt war von Freude an seinem himmlischen Vater. Das hatte ansteckende, heilende Wirkung auf die Zuhörer, deren Lebensumstände ebenso wenig, vor allem nicht täglich, Anlass zur Freude gaben. Selbst die Jünger waren davon vermutlich nicht ausgenommen.

Lukas berichtet ab dem Ende des Kapitels 9, dass Jesus auf seiner
letzten Reise nach Jerusalem ist. Jesus sendet Freunde und Anhänger voraus in die umliegenden Ortschaften, in die er selbst gehen will, zur Weitergabe seiner zentralen, alles umfassenden Botschaft: Das Reich Gottes ist nahe! Nach der Rückkehr zu Jesus berichten seine Freunde begeistert von ihren Erfolgen: sogar böse Geister seien ihnen untertan geworden in Jesu Namen.

Jesus hört es wohlwollend, reagiert aber sehr nüchtern: ja, er habe ihnen Macht gegeben über die Macht des Bösen. Das sei jedoch nicht der eigentliche Grund zur Freude, sondern, so fügt er hinzu: „Freut euch darüber, dass eure Namen im Himmel verzeichnet sind.“

Wieso unterscheidet er so eminent zwischen dem Stand seiner Jünger vor Gott und ihrem Erfolg im Einsatz für ihn? Ist nicht beides eng aufeinander bezogen?

Jesus meint: Gottes Maßstäbe sind anders. Nicht weil die Jünger so erfolgreich sind, werden sie in Gottes Liste geführt, sondern es ist gerade umgekehrt: Weil sie bei Gott im Buch des Lebens verzeichnet sind, handeln und leben sie im Sinne Gottes.

Jesus selbst war konsequent für Arme, Rechtlose und Verachtete da. Er fragte nicht nach Leistung in Sachen Frömmigkeit. Vielleicht denkt er in der in diesen Versen erzählten Situation mit den Jüngern auch an Jesaja, der dem geplagten Volk Israel im babylonischen Exil im Auftrag Gottes zusagte: Fürchte dich nicht; ich habe dich erlöst, ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein.

Wir Menschen stehen im Buch des Lebens bei Gott, was auch kommen mag. Daran hielt Jesus fest bis zum Tod. Lukas überliefert uns seine letzten Worte am Kreuz: Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist.

Diese Gewissheit kann durchs Leben tragen, was immer es bringt, auch durch Trauer, Erfolglosigkeit oder Ablehnung, auch und gerade in Zeiten wie diesen, die nun schon seit fast einem ganzen Jahr geprägt sind von Kontaktbeschränkungen, Zukunftssorgen, Angst vor Ansteckung, Einsamkeit, Sterben. Sogar im Blick auf Krankheit und Tod dürfen wir Jesu Zusage festhalten: Unsere Namen sind auf Gottes Liste verzeichnet. Das gibt Grund zu letzter, unendlicher Freude.

MF

Regeln für Präsenzgottesdienste

Der Zugang zu den Gottesdiensten wird auf maximal 63 Personen begrenzt. Die Bestuhlung wird gemäß den Abstandsregeln vorgenommen

Im Treppenhaus wird Rechtsverkehr eingerichtet, was ebenfalls mit Klebestreifen markiert wird.

Die Garderobennutzung wird wegen des Kleidungsabstandes unterbunden. Jacken sind mit zum Platz zu nehmen.

Bei allem bleibt der Appell an die Selbstverantwortung, auf die gebotenen Abstandsregeln zu achten.

Besucher tragen einen Mundschutz wie es in öffentlichen Gebäuden Pflicht ist. An der Stelle interpretieren wir unser Gemeindehaus als öffentliches Gebäude. Auf ihren Plätzen sitzend dürfen die Besucher ihren Mundschutz abnehmen, solange der Mindestabstand eingehalten ist. Der Mundschutz muss wieder aufgesetzt werden, sobald der Platz verlassen wird.

Für die Nutzung des Personenaufzuges gilt: Personen des gleichen Haushalts dürfen den Aufzug zusammen nutzen. Für Personen aus verschiedenen Haushalten besteht Mundschutzpflicht, wenn sie den Aufzug gleichzeitig nutzen.

Um die Kontaktketten nachweisen zu können, wird am Eingang eine Liste ausgelegt, in die jeder Besucher seinen Namen einträgt. Mitglieder der Gemeinde EFG DU-Mitte kreuzen an, dass sie Mitglied sind und tragen zusätzlich ihren Namen ein. Bei Bedarf (Infektionsfall) wird die Adresse dem Mitgliederverzeichnis entnommen. Gäste hingegen tragen auch ihre Adresse mit ein. Zusätzlich wird am Anfang eines Gottesdienstes ein Foto gemacht. (Hierzu siehe Liste unten)

Zur Händedesinfektion stehen sowohl im EG als auch im OG Händedesinfektionsmittelspender bereit, die eigenverantwortlich von jedem Besucher genutzt werden.

Türklinken, wie z.B. die von Haustüren und WC-Türen, ebenso wie die Handläufe im Treppenhaus, werden zwischendurch von Helfern mit Flächendesinfektionsmittel gereinigt.

WC-Anlagen werden ebenfalls nach den Abstandsregeln betrieben.

  1. Im Damen-WC ist nur jede zweite Toilettenkabine geöffnet, und das mittlere der drei Waschbecken bleibt geschlossen. Fenster werden vor Beginn des Gottesdienstes geöffnet.
  2. Im Herren-WC ist das mittlere der Urinale gesperrt, nur die Toilettenkabine am Fens-ter ist geöffnet und nur das rechte Waschbecken ist freigegeben. Auch hier werden vor Beginn des Gottesdienste die Fenster geöffnet.

Um für eine ausreichende Belüftung des Gottesdienstsaals zu sorgen, werden nach Möglichkeit vor Beginn des Gottesdienstes Türen und Oberlichter geöffnet.

Gestaltung der Gottesdienste:

  1. Es wird nicht gesungen. Stattdessen werden instrumentale Musikbeiträge oder Videobeiträge bevorzugt.
  2. Für gemeinsame Lesungen wird der Beamer genutzt und keine Bücher. Dabei besteht Mundschutzpflicht.
  3. Immer nur eine Person steht zur gleichen Zeit vorne am Altar, Tisch oder Pult.
  4. Kollektenkörbe werden nicht durch die Reihen gegeben, sondern am Ausgang platziert.