Im November 2021

Die Corona-Infektionszahlen für Duisburg steigen leider wieder an. Es gilt für Duisburg die Corona-Inzidenzstufe 2. Eine Rückverfolgung der Gottesdienst-Besucher muss wieder sichergestellt werden. Es gilt die 3G-Regel für den Gottesdienstbesuch (3G = Geimpft, Genesen, Getestet – Test nicht älter als 24 Stunden).

Ab sofort werden daher sonntags wieder Präsenzgottesdienste im 14-Tage-Rhythmus stattfinden und aufgezeichnet.

Für die Teilnahme an einem Präsenzgottesdienst ist keine Voranmeldung durch die Corona-Vorschriften erforderlich. Allerdings gelten im Gottesdienst unverändert die weiter unten aufgeführten Hygieneregeln.

Der nächste Gottesdienst ist für den Ewigkeitssonntag (21.11.2021) geplant.

Die Redaktion der Web-Seite

Gedanken zu November 2021

Der Herr aber richte Eure Herzen aus

auf die Liebe Gottes und auf die Geduld Christi.

Zweiter Brief Thessalonicher Kapitel 2, Verse 16 und 17

 

Dieser Vers aus dem Brief an die Thessalonicher trifft die Gemeinde in einer Situation der Verfolgung auf Grund ihres Glaubens. Doch es gab nicht nur Verfolgung, sondern es scheint auch versucht worden zu sein, Zerstörung von innen her zu bewirken, damit sich die Gemeinde selbst zerstört. Zumindest warnt Paulus davor, sich den Irrlehren und Fälschungen des Gotteswortes hinzugeben.

Ob Zerstörung nun aktiv der Zweck war oder es doch eher eine natürliche Veränderung in den eigenen Reihen gab, das wird nicht klar. Dennoch kennen wir das aus unserem eigenen Gemeindebund in den 30er Jahren, als sich bedingt durch Verfolgung des NS-Regimes verschiedene freikirchliche Gemeinden zum Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden zusammenschlossen. Da waren Diskussionen auf Grund der Unterschiede vorprogrammiert und nach dem Regime gingen die meisten verbündeten Freikirchen wieder ihren eigenen Weg. Zurück blieben die Baptisten und Brüdergemeinden und einzelne Elimgemeinden (Pfingstgemeinden). Auch heute noch gibt es im Bund zwischen Baptisten und Brüdergemeinden Diskussionen zu verschiedenen Themen. Schnell kann es da emotional werden und sich anfühlen, als ginge es ums Überleben.

So jedenfalls interpretiere ich die Situation der damaligen Gemeinde in Thessalonich. Sie machten Veränderungen durch auf Grund der äußeren Umstände. Vielleicht kamen einzelne Gläubige, die sich bisher aus Angst keiner Gemeinde anschlossen, nun doch zur Gemeinde, damit sie vom Schutzmechanismus der Gemeinschaft profitierten. Vielleicht kamen so auch neue Lebensstile in die Gemeinde, mit denen sie sich vorher nie auseinandersetzen mussten. Nun galt es, die Einheit und Echtheit im Glauben zu bewahren. Denn darauf war Paulus stolz, dass die Gemeinde ihren Glauben glaubhaft lebte und ihrer missionarisch-diakonischen Aufgabe entsprechend in Liebe handelte.

Darum erinnert Paulus daran, in diesen Anfechtungen von außen und innen sich auf die Liebe Gottes zur Gemeinde auszurichten. Einander in Liebe begegnen und die Unterschiede in Liebe besprechen. Dabei eint sie Gottes Liebe zu seiner Gemeinde und darauf sollen sie sich konzentrieren, um ihren Weg nicht zu verlassen.

Dass Anfechtungen aber immer auch Unsicherheiten auslösen, hat Paulus sehr wohl im Blick. Darum erinnert er ebenso an die Geduld Chrisi. Jesus hat seine Anfechtungen bis ans Kreuz über sich ergehen lassen und blieb im Vertrauen auf Gott, dass SEIN Plan umgesetzt wird. Christus blieb in dieser schweren Zeit seiner Liebe zu uns treu und gab sich geduldig den Menschen hin.

So soll auch die Gemeinde sich auf Christi Geduld berufen und sich darin stärken, dass auch ihre Anfechtungen ein Plan Gottes sind und Gott sie hindurchtragen wird.

In unserer Gemeinde freuen wir uns, so unterschiedlich zu sein und dennoch ein gutes Miteinander zu haben. Daran wollen wir auch weiterhin arbeiten und an Gottes Liebe festhalten. Ebenso kennen wir als Gemeinde kleinere Anfechtungen. Der notwendige Ortswechsel war z.B. ein solches Thema über die Jahrzehnte hinweg und wie verheißend ist es, dass diese Entscheidung nun EINHEITLICH getroffen wurde!

Man kann sagen über unsere Gemeinde, was man will, aber eines betone ich hier ganz besonders und verteidige ich (fast so wie Paulus sich zu den Thessalonichern hielt):

Wir sind eine Gemeinde, die sich dem realen Leben ausgesetzt weiß und mit Gottes Liebe versucht, diesem authentisch gerecht zu werden, ohne sich und Christus zu verraten.

Gottes Geduld ist riesig, sodass auch wir unverändert auf Gottes Treue setzen dürfen. So seid gesegnet auch in euren eigenen Anfechtungen und erinnert Euch der Liebe Gottes und der Geduld Christi.

Es grüßt Euch – TMF

Regeln für Präsenzgottesdienste

Der Zugang zu den Gottesdiensten wird auf maximal 63 Personen begrenzt. Die Bestuhlung wird gemäß den Abstandsregeln vorgenommen

Im Treppenhaus wird Rechtsverkehr eingerichtet, was ebenfalls mit Klebestreifen markiert wird.

Die Garderobennutzung wird wegen des Kleidungsabstandes unterbunden. Jacken sind mit zum Platz zu nehmen.

Bei allem bleibt der Appell an die Selbstverantwortung, auf die gebotenen Abstandsregeln zu achten.

Besucher tragen einen Mundschutz wie es in öffentlichen Gebäuden Pflicht ist. An der Stelle interpretieren wir unser Gemeindehaus als öffentliches Gebäude. Auf ihren Plätzen sitzend dürfen die Besucher ihren Mundschutz abnehmen, solange der Mindestabstand eingehalten ist. Der Mundschutz muss wieder aufgesetzt werden, sobald der Platz verlassen wird.

Für die Nutzung des Personenaufzuges gilt: Personen des gleichen Haushalts dürfen den Aufzug zusammen nutzen. Für Personen aus verschiedenen Haushalten besteht Mundschutzpflicht, wenn sie den Aufzug gleichzeitig nutzen.

Um die Kontaktketten nachweisen zu können, wird am Eingang eine Liste ausgelegt, in die jeder Besucher seinen Namen einträgt. Mitglieder der Gemeinde EFG DU-Mitte kreuzen an, dass sie Mitglied sind und tragen zusätzlich ihren Namen ein. Bei Bedarf (Infektionsfall) wird die Adresse dem Mitgliederverzeichnis entnommen. Gäste hingegen tragen auch ihre Adresse mit ein. Zusätzlich wird am Anfang eines Gottesdienstes ein Foto gemacht. (Hierzu siehe Liste unten)

Zur Händedesinfektion stehen sowohl im EG als auch im OG Händedesinfektionsmittelspender bereit, die eigenverantwortlich von jedem Besucher genutzt werden.

Türklinken, wie z.B. die von Haustüren und WC-Türen, ebenso wie die Handläufe im Treppenhaus, werden zwischendurch von Helfern mit Flächendesinfektionsmittel gereinigt.

WC-Anlagen werden ebenfalls nach den Abstandsregeln betrieben.

  1. Im Damen-WC ist nur jede zweite Toilettenkabine geöffnet, und das mittlere der drei Waschbecken bleibt geschlossen. Fenster werden vor Beginn des Gottesdienstes geöffnet.
  2. Im Herren-WC ist das mittlere der Urinale gesperrt, nur die Toilettenkabine am Fens-ter ist geöffnet und nur das rechte Waschbecken ist freigegeben. Auch hier werden vor Beginn des Gottesdienste die Fenster geöffnet.

Um für eine ausreichende Belüftung des Gottesdienstsaals zu sorgen, werden nach Möglichkeit vor Beginn des Gottesdienstes Türen und Oberlichter geöffnet.

Gestaltung der Gottesdienste:

  1. Es wird nicht gesungen. Stattdessen werden instrumentale Musikbeiträge oder Videobeiträge bevorzugt.
  2. Für gemeinsame Lesungen wird der Beamer genutzt und keine Bücher. Dabei besteht Mundschutzpflicht.
  3. Immer nur eine Person steht zur gleichen Zeit vorne am Altar, Tisch oder Pult.
  4. Kollektenkörbe werden nicht durch die Reihen gegeben, sondern am Ausgang platziert.