Gedanken zu Dezember 2019

Alle Jahre wieder …,

„ES“ ist also wieder einmal so weit (?)

 

Alle Jahre wieder … kommt das Christuskind … auf die Erde nieder … wo wir Menschen sind …

Stimmt das eigentlich? … , dass Christus als Kind alle Jahre wieder zu uns Menschen auf die Erde kommt ? … und dass dann dadurch alles gut ist?

Dieses romantische deutsche Weihnachtslied vom Beginn des 19. Jahrhunderts war auch eines der Lieblings – Weihnachtslieder meiner Mutter, und auch ich habe es als Kind oft gesungen, halt alle Jahre wieder.

Doch Christus kommt nicht – einmal im Jahr – als romantisches Christkind auf die Erde, womöglich noch durchs Fenster ins Weihnachtszimmer hineingeflogen, wie uns als Kinder vielleicht die Eltern einmal erzählt haben.

Christus mit der Botschaft des erwachsenen Jesus von Nazareth vom Friedensangebot Gottes ist immer schon da, Christus ist immer schon da, alle Tage bei uns, bis Zeit und Welt vollendet sind, wie der Auferstandene uns in Matth. 28 verheißt.

Und ER ist mit der Kraft Gottes und Gottes Liebe bei uns, um uns zu ermutigen und zu stärken, seine Botschaft in der Welt zu einer erfahrbaren Wirklichkeit werden zu lassen.

Das beginnt schon in und mit der Weihnachtsbotschaft, vermittelt von den Engeln, die für diese Botschaft Gottes an uns stehen:

„Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf der Erde bei den Menschen, die Gott wohl gefallen.“ (Luk.2,14) Damit hat Gott uns ein Friedensangebot gemacht, ein Friedensangebot für alle, die dieses Angebot annehmen.

Und Jesus von Nazareth hat uns in und durch sein Leben gezeigt, wie das geht. Und Er ist heute immer noch da, um uns auf diesen Frieden hinzuweisen und uns zu ermutigen, das auch in unserem täglichen Leben umzusetzen.

Ich bin da, … immer, … versprochen, … hat ER gesagt.

VW

 

Freikirchentag 2019

Freikirchengottesdienst    (Rückblick)

Am 10.11. fand der dies jährige Freikirchengottesdienst wieder in unserem Gemeindehaus statt. Etwa 100 Besucher verfolgten den Gottesdienst, der unter dem Motto „Heimat“ stand. Wir lernten, dass es den Begriff Heimat nur im deutschen Sprachraum gibt. Darüber hinaus besuchte uns Roland Wolf als Geograph und Kartograf Gerhard Mercator, der ein Duisburger Bürger im 16. Jahrhundert wurde. Er musste seine Heimat, die Niederlande, als Flüchtling verlassen.

Durch Pastor Killisch, Gemeinde Gottes, wurde uns bewusst, dass wir alle einen anderen  Begriff von Heimat haben. Er ist oftmals nur ein Gefühl. Aber ein Wohlgefühl, ein Gefühl der Geborgenheit. Deshalb hat das Heimatgefühl für uns mit dem zu tun, wo man seine Meinung frei äußern, wo man nach seiner Überzeugung frei leben kann. Es war ein Gottesdienst, in dem man auch an andere Menschen denken und freigiebig spenden konnte. So kamen 600,- € als Kollekte zusammen, die aufgeteilt wird auf die Telefonseelsorge, die „Duisburger Tafel“ und die freie Jugendarbeit „livingroom“ in Duisburg Meiderich.

Wir sind dafür Gott und allen Gottesdienstbesuchern dankbar.

Werner Hahm + Dieter Lemke