Im April

Leider sind die Corona-Infektionszahlen für Duisburg weiter hoch. Um den Begrenzungen daraus Rechnung zu tragen, hat die Gemeinde beschlossen, die Präsenzgottesdienste vorläufig bis 31.05.2021 auszusetzen. Ab sofort werden daher sonntags Gottesdienste ohne Besucher aufgezeichnet, die wieder ins Netz gestellt werden. Wir bitten um Verständnis.

Der nächste Gottesdienst im neuen Jahr 2021 ist zum Karfreitag 02.04.2021 und ist unter dem nachfolgenden Wort Gottesdienst ab Karfreitag 02.04.2021 08:00h zu finden. Sodann ist der nächste Gottesdienst für Ostersonntag geplant. Am Ostersonntag 04.04.2021 finden Sie den Gottesdienst zum Osterfest unter dem soeben gelesenen und unterstrichenen Wort „Gottesdienst“ ab 8:00 Uhr .

Die Redaktion der Web-Seite

Gedanken zu April 2021

„Ganz der Papa!“ – „Ganz die Mama!“

Was für eine aufgeregte Freude, wenn ein Kind geboren wird. In der Regel wird dann ein Phänomen zu beobachten sein: die Menschen aus dem engen Umfeld des Kindes werden gewollt oder ungewollt nach Ähnlichkeiten mit den Eltern suchen und diese wohl meistens auch finden. Dann kann man hören: „Ganz die Mama!“ oder „Ganz der Papa!“ häufig je nachdem, aus wessen Herkunftsfamilie er / sie stammt. Und auch in späteren Jahren wird man so oder ähnlich noch vernehmen können: „Du bist ja deiner Mutter/ deinem Vater wie aus dem Gesicht geschnitten.“

Offensichtlich drängt uns Menschen etwas dazu, die Herkunft eines Menschen feststellen zu wollen. Wir wollen etwas erfahren von unserem Gegenüber, etwas aussagen können über diesen Menschen oder ihn einfach nur einordnen können. Jedenfalls scheint uns die Herkunft eines Menschen, mit dem wir zu tun haben, von Bedeutung zu sein.

Der Monatsspruch kommt diesem Bedürfnis nach, auch wenn dies nicht sein eigentlicher Sinn ist. In Kolosser 1 Vers 15 lesen wir:

Christus ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der zuerst
Geborene: Vor allem Geschaffenen war er da. (BasisBibel)

Christi Herkunft wird uns damit mitgeteilt: Christus ist das Ebenbild Gottes. „Ganz der Papa“ eben, oder auch: „Ganz die Mama!“ Unser Retter wird hier eindeutig dem Schöpfergott zugeordnet und das Oster-Ereignis somit als realistisch dargestellt, denn mit Menschenkraft ist Ostern nicht zu verstehen. Einem Gott allerdings ist nichts unmöglich und somit ist Christus u.a. die Brücke für unser Verstehen.

Aber damit noch nicht genug. Es heißt: vor allem Geschaffenen war er da. Dies deutet auf Gott selbst hin, denn von ihm wissen wir, dass er von Anfang an da war und sogar selbst der Anfang ist. Damit ist Christus nicht nur ein Nachkomme Gottes oder billiger „Abklatsch“, sondern unser Monatsspruch offenbart uns in dieser (vor-)österlichen Zeit Christus als Gott selbst. Er ist also wirklich GANZ Papa und gleichzeitig GANZ Sohn.

Liebe Geschwister, ich verstehe diesen Vers als Hoffnungsbringer und Bestätigung, dass weder Karfreitag noch Ostern das Ende waren, sondern einen Umbruch bedeuten. In Christus kommt uns nun der Schöpfergott im Alltag entgegen und wird für jeden persönlich. Er verzichtet auf den Mittler, wie es Mose einer war, und spricht selbst zu uns. Dieser „Vater-Sohn-Christus“ war schon immer für uns, denn er selbst hat uns ja erschaffen. So leidet Gott selbst in Christus für uns alle, die wir ohne ihn lebten und auch für diejenigen, die heute noch ohne ihn leben. Christus möchte diese Nähe zwischen Gott und uns ermöglichen.

Indem er uns Menschen seine Kinder nennt, setzt er dem Ganzen im wahrsten Sinne des Wortes noch die Krone auf, denn damit sind auch wir Teil der göttlichen Familie, Teil der göttlichen Gemeinschaft und Ebenbilder Gottes.

Klingt das vermessen? Ich finde, es klingt einzigartig und es macht mich fröhlich, ja, in diesem Moment zaubert es mir ein Lächeln ins Gesicht. Christus, der unsichtbare GOTT FÜR UNS, will die Gemeinschaft mit jedem Einzelnen von uns, weil er uns so sehr liebt. Durch diese Liebe ist der Unsichtbare spürbar. Und weil wir durch Christus Ebenbilder Gottes sind, werden Menschen, die mit uns zu tun haben, erkennen, dass wir zu Gott gehören. Da kommt es nicht darauf an, ein perfektes Leben zu führen, auch nicht darauf, niemals Fehler zu machen. Nein, gerade im So-sein wie wir sind, wird Gott als unser Vater erkennbar. Besondere Aktionen, spezielle Worte oder Taten sind nicht nötig. Einfach, wenn Menschen uns beobachten und erleben, werden sie sagen: „Das muss ein Gotteskind sein!“

Möge Gott Euch in dieser Zeit um Ostern herum mit der Gewissheit segnen, dass Gott für Euch ist und ihr Gottes Ebenbilder seid. Möge Gott Euch Begegnungen schenken, in denen Menschen an Euch Gott erkennen. Seid aber auch getröstet, wenn ihr genau das nicht mitbekommen solltet. Gott wirkt in jedem Fall. Das Meiste davon kriegen wir nur nicht mit.

TMF

Regeln für Präsenzgottesdienste

Der Zugang zu den Gottesdiensten wird auf maximal 63 Personen begrenzt. Die Bestuhlung wird gemäß den Abstandsregeln vorgenommen

Im Treppenhaus wird Rechtsverkehr eingerichtet, was ebenfalls mit Klebestreifen markiert wird.

Die Garderobennutzung wird wegen des Kleidungsabstandes unterbunden. Jacken sind mit zum Platz zu nehmen.

Bei allem bleibt der Appell an die Selbstverantwortung, auf die gebotenen Abstandsregeln zu achten.

Besucher tragen einen Mundschutz wie es in öffentlichen Gebäuden Pflicht ist. An der Stelle interpretieren wir unser Gemeindehaus als öffentliches Gebäude. Auf ihren Plätzen sitzend dürfen die Besucher ihren Mundschutz abnehmen, solange der Mindestabstand eingehalten ist. Der Mundschutz muss wieder aufgesetzt werden, sobald der Platz verlassen wird.

Für die Nutzung des Personenaufzuges gilt: Personen des gleichen Haushalts dürfen den Aufzug zusammen nutzen. Für Personen aus verschiedenen Haushalten besteht Mundschutzpflicht, wenn sie den Aufzug gleichzeitig nutzen.

Um die Kontaktketten nachweisen zu können, wird am Eingang eine Liste ausgelegt, in die jeder Besucher seinen Namen einträgt. Mitglieder der Gemeinde EFG DU-Mitte kreuzen an, dass sie Mitglied sind und tragen zusätzlich ihren Namen ein. Bei Bedarf (Infektionsfall) wird die Adresse dem Mitgliederverzeichnis entnommen. Gäste hingegen tragen auch ihre Adresse mit ein. Zusätzlich wird am Anfang eines Gottesdienstes ein Foto gemacht. (Hierzu siehe Liste unten)

Zur Händedesinfektion stehen sowohl im EG als auch im OG Händedesinfektionsmittelspender bereit, die eigenverantwortlich von jedem Besucher genutzt werden.

Türklinken, wie z.B. die von Haustüren und WC-Türen, ebenso wie die Handläufe im Treppenhaus, werden zwischendurch von Helfern mit Flächendesinfektionsmittel gereinigt.

WC-Anlagen werden ebenfalls nach den Abstandsregeln betrieben.

  1. Im Damen-WC ist nur jede zweite Toilettenkabine geöffnet, und das mittlere der drei Waschbecken bleibt geschlossen. Fenster werden vor Beginn des Gottesdienstes geöffnet.
  2. Im Herren-WC ist das mittlere der Urinale gesperrt, nur die Toilettenkabine am Fens-ter ist geöffnet und nur das rechte Waschbecken ist freigegeben. Auch hier werden vor Beginn des Gottesdienste die Fenster geöffnet.

Um für eine ausreichende Belüftung des Gottesdienstsaals zu sorgen, werden nach Möglichkeit vor Beginn des Gottesdienstes Türen und Oberlichter geöffnet.

Gestaltung der Gottesdienste:

  1. Es wird nicht gesungen. Stattdessen werden instrumentale Musikbeiträge oder Videobeiträge bevorzugt.
  2. Für gemeinsame Lesungen wird der Beamer genutzt und keine Bücher. Dabei besteht Mundschutzpflicht.
  3. Immer nur eine Person steht zur gleichen Zeit vorne am Altar, Tisch oder Pult.
  4. Kollektenkörbe werden nicht durch die Reihen gegeben, sondern am Ausgang platziert.