Im März und diese aktuelle Woche

Liebe Gäste, Freunde und Gemeindemitglieder!

Aufgrund der Vorgaben des Gesundheitsamtes der Stadt Duisburg (siehe den eingefügten Link) fallen die Gottesdienste und sonstige Veranstaltung der deutschsprechenden Gemeinde bis einschließlich 19.04.2020 leider aus.

Wir bedauern das sehr und wünschen unverändert Gottes Segen und Nähe. Die Redaktion der Webseite

https://www.duisburg.de/allgemein/fachbereiche/gesundheitsamt/corona-virus_aktuelles.php#Aktuelle_Informationen_zum_Coronavirus-2C_Stand_15-03–2C_09-00_Uhr

Weiteres für die spanischsprechende Gemeinde:

Queridos hermanos:

En conformidad con la recomendación de nuestras autoridades políticas y nuestros hermanos de la iglesia alemana para frenar la expansión del coronavirus, hemos dicidido no celebrar como iglesia hispana culto presencial en la iglesia mañana domingo, del día 15 de marzo hasta el 19 de abril 2020.

Si bien, os emplazamos a celebrar el culto mañana a las 11.30h mediante WhatsApp. De esta forma no dejaremos de celebrar nuestro culto al Señor.

Las actividades entre semana quedan suspendidas.

Esperamos así cumplir con el deber ciudadano que se nos solicita y a su vez no faltar a nuestra práctica religiosa de culto.

Queremos agradecer desde aquí las ideas y ayudas que el Pfarrer Peter Reimann está prestando, así como a nuestra hermana y teóloga Anabel Cantú-Reimann por la predicación que tendremos ocasión de escuchar.

Os rogamos que estéis al tanto esta tarde del correo electrónico o el WahtsApp a fin de que estéis debidamente informados.

La dirección de la iglesia

Gedanken zum Monat März

Jesus Christus spricht: „Wachet!“

Monatsspruch März,  Markus 13 Vers 37

 

Dieser Ausspruch Jesu ist knapp gehalten. Nichts für Menschen mit Schlafstörungen. Er ist direktiv (ein Befehl) und duldet keinen Widerspruch.

Im biblischen Zusammenhang steht dieser Ausruf in den Endzeitreden Jesu, in denen er die Wiederkunft Gottes ankündigt und seine Jünger ermahnt, nicht zu schlafen, wenn der Herr wiederkommt. Daher das „Wachet!“.

Aber wir wissen: Im entscheidenden Moment schlafen die Jünger, sind trotz Aufforderung nicht wachsam – siehe die Nacht der Nächte in Gethsemane: Gepennt haben sie alle, statt Jesus beizustehen, und am Ende laufen sie weg. Wir sind manchmal so erbärmlich menschlich und es mutet wundersam an, dass Gott mit uns sein Reich bauen will. Das meine ich keineswegs abwertend. Vielmehr sind wir auf Gottes Erbarmen angewiesen, wenn wir als seine „Bodentruppen“ mit einer solchen Aufgabe bedacht werden, an der auch wir trotz guten Willens so leicht scheitern können.

„Wachet!“ ist also keine leichte Aufgabe und schwierig umzusetzen, weil die konkrete Anweisung zur Umsetzung fehlt – ist halt doch ein wenig abstrakt. Gott macht es uns nicht einfach, fordert eigenes Denken – und öffnet damit Tür und Tor menschlicher Fehlerquellen. Offenbar kann er es sich leisten mit seiner Idee von uns. Es stellt sein Ziel mit uns nicht in Frage.

Wenn ich folglich nachdenke, was das „Wachet!“ für mich/uns bedeuten soll, dann geht es nach meinem Dafürhalten um eine Haltung gegenüber dem Leben und dem Geschehen um uns herum.

Wir wissen nicht, ab welchem Grad menschlicher Ignoranz und Grausamkeit der Schöpfung und seinen Geschöpfen gegenüber Gott einschreitet und den Weltenlauf stoppt. Die bedrohlichen Szenarien reißt Jesus nur an, sie sind weit interpretierbar – und doch nähern wir uns mit jedem Tag diesem Zeitpunkt. Unsere wachsame Haltung sollte sein, die Dynamik dieser Welt wahrzunehmen, die Folgen zu bedenken und unsere Stimme zu erheben, wo Gottes Idee von dieser Welt mit Füßen getreten wird, ob gegenüber Menschen oder allen anderen Geschöpfen.

Und diese Art von Wachsamkeit beginnt schon längst. Dabei ist die Wirkung unserer Stimme, das Gefühl der Ohnmacht oder die Ignoranz der Umwelt egal. „Wachet!“ heißt hier, zu jeder Zeit das Richtige im Sinne Gottes zu tun und Stellung zu beziehen.

Das können wir nicht alleine, dazu brauchen wir einander – um unsere Erkenntnis zu schärfen und auch, um uns Mut zu machen, denn wir reden der Welt damit nicht nach dem Mund. Insofern bin ich froh und dankbar, in einer Gemeinde von Interessierten zu sein, die – Gott sei Dank – nicht alle meine Meinung haben, aber sich der Welt und den damit verbundenen Herausforderungen nicht verschließen. Damit wird die Anweisung Jesu zu einer kollektiven, gemeinschaftlichen Erfahrung, gemeinsam Antworten auf eine immer unverständlichere Welt zu finden. Das macht Mut, und so bin ich gerne auch in diesem Monat gemeinsam mit Euch wachsam und vielleicht um die eine oder andere Antwort reicher.

Herzlich – Ihr/Euer KJ

 

Suchet der Stadt Bestes

Suchet der Stadt Bestes

Die EFG Duisburg Mitte ist Gründungsmitglied der Bürgerplattform DU  aktiv

Am 16. Februar fand in der Mercatorhalle in Duisburg die feierliche Gründung dieser Plattform statt. Über 350 Menschen aus den unterschiedlichsten Gruppen füllten den Saal. 17 weitere Gruppen neben unserer Gemeinde zählten zu den Gründungsmitgliedern.

„Suchet der Stadt Bestes!“ heißt es in der Bibel, die unsere Inspiration und die Grundlage unseres Glaubens ist. Die Atmosphäre im Raum machte deutlich, dass dies sich alle wünschten, die bei der Veranstaltung dabei waren.

Im Publikum waren auch Vertreter der Stadtverwaltung und Verantwortungsträger der Kirchen anwesend.

Der Aufbauprozess wurde von einem Unterstützerkreis aus Unternehmen und Stiftungen finanziert. Die weitere Finanzierung wird nun teilweise von den mitwirkenden Gruppen übernommen.

Wir als Gemeinde sehen in dieser Bürgerplattform eine neue Chance, unsere Verantwortung als Christen in der Stadt Duisburg wahrzunehmen und uns in Themen zu engagieren, die den Menschen in unserer Stadt dienen. Wir wünschen uns, dass die Menschen in Duisburg mehr voneinander haben.

„Optimisten verändern etwas – nicht die Pessimisten!“ Wir glauben an das Gute, bringen uns ein, „das Beste für unsere Stadt zu finden“. Wir wollen auf Augenhöhe mit den Entscheidungsträgern der Stadt in den Dialog treten, um gemeinsam nach Lösungen zu suchen für Themen, die die Menschen in Duisburg bewegen.

Die ersten Themen, die wir jetzt nach der Gründung in Duisburg angehen wollen, sind „Jobcenter“ und „Jugend“.

Im Jobcenter erleben wir nicht nur frustrierte Kunden, sondern auch frustrierte Mitarbeiter. Hier wollen wir uns im Dialog als Bürgerplattform einbringen, um Dinge zu verbessern.

Duisburg hat 46 Stadtteile und nur 17 Jugendzentren. Hier sehen wir einen dringenden Handlungsbedarf und sind guter Dinge, dass wir hier einen wertvollen Beitrag leisten können, um den Jugendlichen Perspektiven und Orientierung zu geben.

Die Gründung der Bürgerplattform hat auch zur Folge, dass wir aktuell in Duisburg eine neue Wahrnehmung in der Öffentlichkeit erleben.

Ich würde mich freuen, wenn wir dies nutzen und erkennen, wie wir dazu beitragen können, „der Stadt Bestes zu finden!“

Ihr / Euer PL