Gedanken zu Juli / August 2018

„Gott ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt,

bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm.”

(1. Johannes 4,16)

 

Liebe Leser/In,

seit dem 21. Juni befinden wir uns wieder in einer neuen Sommerzeit. Sommer bewirkt in uns positive Assoziationen. Es ist leicht, lobende Worte oder fröhliche Aussagen über diese Jahreszeit zu hören. Der Schriftsteller Paul Keller (1873-1932) hat es einmal so gesagt:

„Der Sommer macht den Menschen zum Träumer”.

Und im Träumen fühlt sich (wie wir in Spanien sagen) die Liebe wohl wie ein Fisch im Wasser. Meer, Wasser und Sonne in Fülle – davon träumen und danach suchen wir im Sommer. Und so ermuntert uns der oben angegebene Monatsspruch, doch diese Suche zu verbinden mit dem wunderbaren Erlebnis der Liebe und den Weg frei zu machen für jenes göttliche Gefühl. Aber Liebe ist nicht nur ein Gefühl, sie ist auch inbrünstiger Wunsch, ist der Wille, sie weiterzugeben. Möge sie uns nicht mangeln dort, wohin uns unser Sommerziel führt – wohl wissend, dass, jenseits des Gefühls, wir die Fortsetzung der Liebe Gottes sind. Denn durch sein Werk hat sich die Liebe Gottes zu uns bewiesen, in dem Teuersten: Der Hingabe seines Sohnes Jesus Christus, um die Menschen zu retten. Diese Liebe umschließt uns in der Gemeinschaft Gottes und befähigt uns, gemäß seinem göttlichen Wesen zu handeln, der die wahre und unaufhörliche Liebe ist.

In diesem Sinne eine gefühl- und wirkungsvolle Sommerzeit!

JMG